Aktuelles

Menschenkette am Tagebau Garzweiler

BUND NRW, Campact, Greenpeace, Klima-Allianz, Naturfreunde und die Initiative "Alle Dörfer bleiben"rufen für den 7. August zu einer Menschenkette am Tagebau Garzweiler auf.

Kohleausstieg bis 2030 vorziehen und Garzweiler-Dörfer erhalten

Am 17. Juni hat ein Bündnis aus Umweltverbänden und Tagebau-Betroffenen einen offenen Brief an Armin Laschet versendet. Anlass war die  Veröffentlichung des Wahlprogrammes von CDU/CSU zur Bundestagswahl. In einer zeitgleich versandten Pressemitteilung schreiben die Initiator*innen:

Wachszinswallfahrt nach Arnoldsweiler

Am Pfingstdienstag, den 25. Mai 2021, findet am Hambacher Forst eine Wachszins-Fahrradwallfahrt nach Arnoldsweiler statt. Damit wird eine Jahrhunderte alte Tradition aufgegriffen und der heilige Arnoldus als Vorbild für den Einsatz für das Gemeinwohl und globale Gerechtigkeit gewürdigt.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Kohleausstieg bis 2030 sozial gerecht umsetzen

Stellungnahme ehemaliger Mitglieder der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (KWSB

Gemeinsame Stellungnahme von Antje Grothus (Initiative Buirer für Buir), Martin Kaiser (Geschäftsführer Greenpeace Deutschland), Prof. Dr. Kai Niebert (Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring, DNR), Dipl. Ing. Reiner Priggen (Vorstandsvorsitzender Landesverband Erneuerbare Energien NRW), Prof. Dr. Hubert Weiger (Ehrenvorsitzender des BUND) und  Hannelore Wodtke (Grüne Zukunft Welzow)

„Die Koalition aus RWE und NRW-Landesregierung befeuert die Konflikte um die Kohle“

 Antje Grothus hat auf der Pressekonferenz des Dachverbands Kritische Aktionäre am 26.04.2021 anlässlich der Jahreshauptversammlung von RWE am 28.04.2021 eine Rede gehalten. Hier der Redetetxt:

Kritik an Armin Laschet und dem "Revierpakt2030"

In einer Pressemitteilung anlässlich des online Festakts zur Unterzeichnung des "Revierpakts2030" und der feierlichen Übergabe des  neuen Wirtschafts- und Strukturprogramms 1.1 an die Landesregierung kritisiert ein breites Bündnis aus Tagebaubetroffenen, Kirchen, Initiativen und Verbänden die Strukturwandelpolitik der Landesregierung. Neben der Klima- Allianz, dem BUND NRW, der Initiative "Alle Dörfer bleiben" und anderen ist auch die Initiative Buirer für Buir beteiligt.

zum Text der Pressemitteilung

 

Neue Leitentscheidung zum Rheinischen Revier

Am 23. März 2021hat die NRW-Landesregierung eine neue Leitentscheidung für das Rheinische Revier verabschiedet und veröffentlicht. Wie zu befürchten war, entsprechen die Regelungen nicht den Anforderungen, die notwendig wären, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Grundsätzlich will die Landesregierung am endgültigen Kohlelausstieg 2038 festhalten. Viel zu spät! Zusammen mit anderen Initiativen und Umweltverbänden hat die Initiative Buirer für Buir eine erste Stellungnahme zur Leitentscheidung abgegeben.

Appell zum Klimaschutzgesetz

Mehr als 80 Verbände, Vereine und Initiativen haben in einem gemeinsamen Appell die Bundesregierung aufgefordert, das deutsche Klimaschutzgesetz mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens und den neuen EU-Klimazielen in Einklang zu bringen. Sie fordern eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 70 Prozent im Vergleich zu 1990 bis zum Jahr 2030. Auch dürfen die Reduktionen in den verschiedenen Sektoren nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Die Initiative Buirer für Buir hat diesen Appell mit gezeichnet.

zum Text des Appells

     

    

Vierter Hauptbetriebsplan Tagebau Hambach genehmigt
Offener Brief an NRW -Wirschaftsminister Pinkwart

Am 21.12.2020 hat die Bezirksregierung Arnsberg den 4. Hauptbetriebsplan für den Tagebau Hambach genehmigt. Damit greift sie der neuen Leitentscheidung der Landesregierung für das Rheinische Revier vor, die in Kürze verabschiedet werden soll. Wenn eine untergeordnete Behörde eine Entscheidung fällt, die erst auf der Grundlage eines Beschlüsses der Landesregierung erfolgen kann, werden demokratische Entscheidungsprozesse ad absurdum geführt. Aus diesem Grund hat sich die Initiative Buirer für Buir in einem offenen Brief an den Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen gewandt und um Aufklärung und Korrektur gebeten.

zum offenen Brief an Minister Pinkwart

 

Jahresrückblick

2020 – ein Jahr der Gegensätze: Lock Down und Virus-Einflüsse allenthalben einerseits – Neue Herausforderungen durch Strukturwandel und Planungen vor Buir andererseits. Und am Ende eine unerwartet große Wertschätzung jahrelanger Arbeit.

Zivilgesellschaftliches Bündnis fordert erhebliche Nachbesserungen an der NRW-Leitentscheidung zur Braunkohle  

Heute endet das informelle Beteiligungsverfahren zum Entwurf der Leitentscheidung für das Rheinische Braunkohlerevier. Mit der Leitentscheidung legt die nordrhein-westfälische Landesregierung fest, in welchem Umfang der Braunkohleabbau im Rheinischen Revier noch erforderlich sein soll. Ein breites Bündnis aus Initiativen und Verbänden kritisiert, dass die Landesregierung zuvor eingebrachte Forderungen an den Prozess nicht berücksichtigt hat.

Einwand gegen weiteren Kiesabbau

Der Regionalrat Köln hat im Frühjahr einen Planentwurf des Teilplans Nichtenergetische Rohstoffe (Lockergesteine) für den Regierungsbezirk Köln beschlossen und für die Zeit vom 7. September bis zum 9. November 2020 digital auf der Internetpräsenz der Bezirksregierung Köln zum Download (zip-Datei, 500 MB) zur Verfügung gestellt: http://url.nrw/BRK-TeilplanNR-Planentwurf1b. Dies ersetzt unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie eine physische öffentliche Auslegung.

Nominierung taz Panter Preis

Publikumsvoting hat begonnen

Die Initiative Buirer für Buir ist für den taz Panter Preis 2020 nominiert worden. Mit diesem Preis wird seit 2005 zivilgesellschaftliches Engagement geehrt. Auf der Website der taz heißt es: "Der taz Panter Preis ist ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen und mutig Missstände aufdecken und sich für eine intakte Umwelt einsetzen. Menschen, die uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt kämpfen, ohne viel Aufhebens um ihr Engagement zu machen. Mit dem Preis möchten wir die Arbeit all dieser Engagierten würdigen und sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken."

NRW ist kein RWE-Land

Pressemitteilung des  Zivilgesellschaftliches Bündnisses "RWE - raus aus Kohle und Atom!“ anlässlich der Hauptversammlung des RWE-Konzerns. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre - Initiative "Buirer für Buir" - Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen - Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) – Ende Gelände – Solidargemeinschaft „Menschenrecht vor Bergrecht“ - Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau - SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster und Bündnis AgiEL (AtomkraftgegnerInnen Emsland).

zur Pressemitteilung vom 25.06.2020

Neue DIW-Studie zu Garzweiler

Eine neue, von Greenpeace in Auftrag gegeben Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegt, dass die Erweiterung des Tagebaus Garzweiler unter energiepolitischen Gesichtspunkten nicht notwendig ist. Die Wussenschaftler fordern NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf, die Pläne von RWE abzulehnen.