Aktuelles

Einwand gegen weiteren Kiesabbau

Der Regionalrat Köln hat im Frühjahr einen Planentwurf des Teilplans Nichtenergetische Rohstoffe (Lockergesteine) für den Regierungsbezirk Köln beschlossen und für die Zeit vom 7. September bis zum 9. November 2020 digital auf der Internetpräsenz der Bezirksregierung Köln zum Download (zip-Datei, 500 MB) zur Verfügung gestellt: http://url.nrw/BRK-TeilplanNR-Planentwurf1b. Dies ersetzt unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie eine physische öffentliche Auslegung.

Nominierung taz Panter Preis

Publikumsvoting hat begonnen

Die Initiative Buirer für Buir ist für den taz Panter Preis 2020 nominiert worden. Mit diesem Preis wird seit 2005 zivilgesellschaftliches Engagement geehrt. Auf der Website der taz heißt es: "Der taz Panter Preis ist ein Preis für Menschen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für andere starkmachen und mutig Missstände aufdecken und sich für eine intakte Umwelt einsetzen. Menschen, die uneigennützig und hartnäckig für eine bessere Welt kämpfen, ohne viel Aufhebens um ihr Engagement zu machen. Mit dem Preis möchten wir die Arbeit all dieser Engagierten würdigen und sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken."

NRW ist kein RWE-Land

Pressemitteilung des  Zivilgesellschaftliches Bündnisses "RWE - raus aus Kohle und Atom!“ anlässlich der Hauptversammlung des RWE-Konzerns. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre - Initiative "Buirer für Buir" - Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen - Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) – Ende Gelände – Solidargemeinschaft „Menschenrecht vor Bergrecht“ - Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau - SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster und Bündnis AgiEL (AtomkraftgegnerInnen Emsland).

zur Pressemitteilung vom 25.06.2020

Neue DIW-Studie zu Garzweiler

Eine neue, von Greenpeace in Auftrag gegeben Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) belegt, dass die Erweiterung des Tagebaus Garzweiler unter energiepolitischen Gesichtspunkten nicht notwendig ist. Die Wussenschaftler fordern NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf, die Pläne von RWE abzulehnen.

Umfrage Kies & Kohle

In den letzten Tagen haben wir unsere Mitbürger*innen mit einem an alle Haushalte verteilten Flyer darüber informiert, wie durch die Pläne des Unternehmens RWE im Zusammenwirken mit den bereits bestehenden und darüber hinaus geplanten Kiesgruben vor Buir nicht nur der Bestand des Hambacher Waldes gefährdet, sondern auch wertvolle Ackerflächen zerstört und Optionen für den Strukturwandel zunichte gemacht werden.

Corona, Kirche, Klimawandel

Die Corona-Krise beeinflusst unser aller Leben in einer Weise, wie wir uns das vor wenigen Wochen noch nicht hätten vorstellen können. Die Maßnahmen der Verantwortlichen in Bund, Land und Kommune greifen massiv in Grundrechte ein, sind aber momentan notwendig. Denn es geht um das Wohl vieler Menschen, deren Gesundheit oder gar Leben ansonsten gefährdet wäre. Deshalb fordern auch wir alle Mitbürger*innen auf, sich strikt an die Anweisungen zu halten und soziale Kontakte außerhalb der Familie soweit wie möglich zu vermeiden.

Diese Krise wird sicherlich noch einige Wochen, wenn nicht Monate das wichtigste Thema sein, aber es gibt auch eine Zeit danach. Die Aufgaben und Probleme, mit den wir vor Corona konfrontiert waren, sind dadurch nicht verschwunden. Dazu zählt auch der Klimawandel. Zwar haben die rigiden Maßnahmen der Regierungen in China, Spanien und Norditalien zu deutlichen Verringerungen der Luftverschmutzung geführt, aber die positiven Effekte werden schnell verpuffen, wenn sich das Verhalten der Menschen nicht nachhaltig verändert.

Solidarität mit zivilgesellschaftlichem Engagement

Unter dem Titel „Dem Rad in die Speichen fallen – Mahnwache für Grundrechte, gegen polizeiliche Übergriffe und für Protest gegen Datteln IV“ hat das Institut für Theologie und Politik Münster am 16.02.2020 ein Zeichen des Protest gegen polizeiliche Übergriffe gegen zivilgesellschaftliches Engagement gesetzt. In der Nacht vom 1. zum 2. Februar waren zwei Theolog*innen des Instituts sowie ein weiterer Begleiter in der Nähe von Datteln von der Polizei angehalten, ihr Fahrzeug durchsucht und sie anschließend über Nacht unter erniedrigenden Bedingungen in Gewahrsam genommen worden. Einer der Betroffenen ist Benedikt Kern aus Buir, Mitglied unseres Vereins.

Brief an Minister Pinkwart

In einem Brief an den NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart haben wir zu den Plänen von RWE Stellung bezogen, weiteres Gelände neben dem Hambacher Wald abzubaggern, um Abraum zur Verfüllung des Lochs und zur Rekultivierung auf der anderen Seite zu gewinnen. Diesen Plänen würden wertvolle Ackerflächen und die noch bestehenden Reste von Manheim-alt zum Opfer fallen. Dem gegenüber unterbreiten wir Alternativvorschläge und bitten den Minister um seine Unterstützung.

zum Brief an Minister Pinkwart

Kommissionsmitglieder: Bundesregierung kündigt Kohlekompromiss auf

Acht ehemalige Mitglieder der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung", auch "Kohlekommission" genannt, haben in einer schriftlichen Stellungnahme der Bundesregierung vorgeworfen, mit der in der letzten Woche mit den Ländern beschlossenen vereinbarung den in der Kommission erzielten Kompromiss aufzukündigen. Die Beschlüsse wichen massiv von den Vorschlägen der Kommission ab, führten dazu, dass die Klimaziele verfehlt würden, und gefährdeten den sozialen Frieden.

Bei der Bundespressekonferenz begründeten die Co-Vorsitzende der Kommission Barbara Praetorius und drei weitere Mitglieder, darunter Antje Grothus, ihre Vorwürfe.

zum Video der Pressekonferenz vom 21.01.2020

RWE treibt Verwirrspiel

"Der Kohlekonzern RWE irritiert mit Aussagen über den Hambacher Forst - und korrigiert sich erst Tage später. Zumindest ein wenig." So kommentiert die Süddeutsche Zeitung die perfide Strategie, die RWE nicht erst in den letzten Tagen betreibt.

Antje Grothus zur Bund-/Länder-Einigung über den Hambacher Wald

Mit klaren Worten hat Antje Grothus, die die Betroffenen der Tagebaue im Rheinischen Revier in der Kohlekommission vertreten hat, die Einigung der Bundesregierung und der Länder, in denen Kohle abgebaut wird, kommentiert und bezeichnet sie als Skandal. Sie entspräche weder der Empfehlungen der Kommission noch sei der Erhalt des Hambacher Waldes dadurch gesichert.

zum Wortlaut ihres Statements

Stimmen zur Einigung über den Kohleausstieg

Lange hat es gedauert, nun ist sie endlich da, die Einigung von Bund und Ländern über den Kohleausstieg. Zwar wird darin der Erhalt des Hambacher Waldes festgeschrieben, für den viele Menschen nun schon seit vielen Jahren gekämpft haben, aber ansonsten ist die Freude eher verhalten - außer bei RWE und den andern Energiekonzernen, sollen sie doch milliardenschwere Entschädigungen quasi als Belohnung für die falsche Firmenpolitik der letzten Jahrzehnte erhalten.

Oberster Gerichtshofs der Niederlande verpflichtet Staat zur Einhaltung der Klimaziele

Das höchste Gericht der Niederlande in Fragen des Zivilrechts hat eine auf Betreiben einer Stiftung erlassene richterliche Entscheidung bestätigt, nach der der niederländische Staat die inländischen Treibhausgasemissionen bis Ende 2020 gegenüber 1990 um mindestens 25% zu senken hat.

Antje Grothus zum Jahrestag der Räumung im Hambacher Wald

In einer persönlichen Rede auf der Pressekonferenz anlässlich des Jahrestags der Räumungsaktion im Hambacher Wald am 13. September 2018 hat Antje Grothus (Initiative Buirer für Buir) ihrer Betroffenheit und ihrer Enttäuschung über das Verhalten der Landesregierung Ausdruck verliehen. Ihre Rede im Wortlaut:

Ein Jahr danach

Die Proteste gegen die Räumung und drohende Rodung des Hambacher Forstes für den Kohleabbau durch den Energiekonzern RWE vor einem Jahr mobilisierten Zehntausende und haben erfolgreich mit dazu beigetragen, den alten Wald bisher vor der Rodung zu schützen.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Jahrestag der Räumung bekräftigen unterschiedlichen Akteure der Klimabewegung ihre Forderungen nach einer schnellen Aufklärung , und zum Schutz des alten Waldes, vor allem durch einen umgehenden Baggerstopp.